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Hilfe – ich habe eine Allergie!
Juckende und gerötete Haut, Heuschnupfen oder Atembeschwerden – die quälenden Symptome einer Allergie sind leider vielen von uns bekannt. Rund ein Drittel der Bevölkerung leidet an Allergien.
Wie entsteht eine Allergie?
Ursache für eine Allergie ist eine überempfindliche Reaktion unserer körpereigene Abwehr auf harmlose Stoffe wie z. B. Eiweiße in Lebensmitteln. Das Immunsystem bildet sogenannte Antikörper gegen den Fremdstoff. Nach wiederholtem Kontakt mit dem allergieauslösenden Stoff, kann es sein, dass dieser mit den gebildeten Antikörpern reagiert (Antigen-Antikörper-Reaktion). Diese Reaktion führt zu einer Freisetzung von gefäßaktiven Stoffen wie z. B. Histamin, die dann die Symptome einer Allergie hervorrufen. Das geschieht meist innerhalb von 30 Minuten nach Kontakt mit dem Allergen. Seltener sind Allergien, bei denen die Symptome erst Stunden oder Tage später zu erkennen sind. Ob jemand zu Allergien neigt, ist genetisch bedingt, d. h. in den Erbinformationen festgelegt.
Die häufigsten allergischen Reaktionen äußern sich durch:
- Hautreaktionen, z. B. Juckreiz, Schwellung der Lippen oder der Mundschleimhaut, Rötung, Nesselsucht, Ekzeme, Neurodermitis (bei ca. 50 % der Betroffenen)
- Beschwerden der Atemwege, z. B. Husten, Atembeschwerden, Heuschnupfen, Asthma, Nasennebenhöhlenentzündung, Heiserkeit, Schluckbeschwerden (bei ca. 20 % der Betroffenen)
Störungen im Magen-Darm-Trakt, z. B. Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Krämpfe, Übelkeit, Sodbrennen (bei etwa 10 bis 15 % der Betroffenen)
- Beschwerden im Herz-Kreislaufsystem, z. B. Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Herzrasen, Schwindelgefühl, anaphylaktischer Schock (bei etwa 10 bis 15 % der Betroffenen)
- Beschwerden am zentralen Nervensystem, z. B. Migräne, Epilepsie, Schlafstörungen
Wer ist allergiegefährdet?
Kinder, deren Eltern oder Geschwister Allergiker sind, haben ein größeres Risiko, ebenfalls eine Allergie zu entwickeln. Fachleute sprechen hierbei von einer „atopischen Veranlagung“. Aber erst der häufige Kontakt mit möglichen Allergenen sowie weitere Einflussfaktoren machen aus der Veranlagung tatsächlich eine Allergie.
Luftverschmutzung, Feuchtigkeit, zu warme und schlecht gelüftete Wohnungen, Tabakrauch, Haustierhaltung und eine übertriebene Hygiene scheinen die Entwicklung von Allergien zu begünstigen. Da viele Faktoren eine Rolle spielen, ist eine eindeutige Ursache oft nur schwer festzustellen.
Lebensmittelallergien - ein zunehmendes Problem?
Nahrungsmittelallergien stellen in der Tat ein zunehmendes Problem dar. Jedoch sind Allergien auf Lebensmittel im Vergleich zu allergischen Reaktionen auf Pollen oder auf Hausstaubmilben seltener als allgemein vermutet wird. Trotzdem betreffen sie zahlreiche Menschen: etwa 0,3 bis 2,4 % der Erwachsenen reagieren auf bestimmte Lebensmittel mit allergischen Symptomen. Besonders Nüsse, Fische und Schalentiere sind bei Jugendlichen und Erwachsenen allergieauslösend. Kindern sind von Nahrungsmittelallergien häufiger betroffene als Erwachsenen. Die Angaben in der Literatur schwanken zwischen 1,3 % und 8 %. Kinder reagieren insbesondere auf Kuhmilch und Ei, was sich jedoch mit zunehmenden Alter ändert.
Exakte Zahlen gibt es bislang nur für die allergische Erkrankungen der Atemwege und der Haut. Dennoch sind sich die Experten einig, dass die Zahl der Lebensmittelallergiker zugenommen hat und weiter ansteigen wird. Die Ursachen der Entwicklung sind aber noch nicht ausreichend erforscht.
Als Erklärungsansätze gelten folgende Argumente:
- Durch die Vielfalt der verschiedensten Nahrungsmittel aus aller Welt kommen wir mit neuen Lebensmitteln und damit mit neuen möglichen Allergieauslösern in Kontakt wie z.B. exotischen Früchten, die bis vor wenigen Jahren hierzulande noch unbekannt waren.
- Viele Lebensmittel werden zur Steigerung der Haltbarkeit, zum Schutz vor mikrobiellem Verderb oder zur Verbesserung des Aussehens mit den unterschiedlichsten chemischen Substanzen behandelt, auf die überempfindlich reagiert werden kann.
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Fertiggerichte, die es mehr und mehr gibt, enthalten eine unüberschaubare Menge an Zutaten und Zusatzstoffen, die für manche Menschen ein mögliches Allergierisiko darstellen.
Insgesamt sind sich die Experten darüber einig, dass mit der Vielzahl an aufgenommen Substanzen das Risiko eine Nahrungsmittelunverträglichkeit oder –allergie zu entwickeln, steigt.
Lebensmittelintoleranz – wo ist der Unterschied zur Allergie? Als Lebensmittelintoleranz (Pseudoallergie) bezeichnet man eine allergieähnliche Reaktion. Hierbei bildet der Körper keine Antikörper und schon beim ersten Kontakt mit dem Fremdstoff können Symptome auftreten, die denen einer Allergie entsprechen.
Pseudoallergien können ausgelöst werden durch:
- Lebensmittelinhaltstoffe, z. B. biogene Amine (das sind biologisch hochaktive Substanzen, die zu allergieähnlichen Beschwerden führen können):
- Histamin: Thunfisch, Rohwurst, Käse, Sauerkraut, Rotwein
- Serotonin: Bananen, Ananas, Walnüsse
- Tyramin: Schokolade, Käsesorten, Sauerkraut, Fischkonserven
- Lebensmittelzusatzstoffe, z. B.
- Konservierungsstoffe: Benzoesäure E 210-219, Sorbinsäure E 200-203 (Fertigsalate, Fischmarinaden, Sauerkonserven)
- Farbstoff: gelber Farbstoff Tartrazin E 102 (Süßwaren, Puddingpulver, Senf)
- Aromastoffe: Glutamat E 621-625
Wie wird eine Lebensmittelallergie ausgelöst?
Vom Prinzip her kann jedes Lebensmittel eine Allergie auslösen. Es gibt aber durchaus Lebensmittel mit einem besonders hohen allergenen Potential.
Hierzu zählen
- bei Säuglingen: Kuhmilch, Hühnerei, Soja
- bei Kindern: Kuhmilch, Hühnerei, Soja, Nüsse, Getreide, Fisch
- bei Jugendlichen und Erwachsenen: Fisch, Schalen- und Krustentiere, Sellerie, Nüsse
Das zu frühe Füttern eines Säuglings mit Lebensmitteln wie Getreide, Kuhmilch oder Ei kann dessen Allergieanfälligkeit erhöhen, da seine Darmschleimhaut noch nicht voll funktionsfähig ist. Ausschließliches Stillen in den ersten sechs Monaten gilt als wirksame Vorbeugung gegen eine Allergie. Allergiegefährdete Säuglinge, die nicht gestillt werden, sollten eine hypoallergene Fertigmilchnahrung (HA-Nahrung) bekommen. Beikost sollte erst nach dem sechsten Lebensmonat gefüttert werden.
Je naturbelassener ein Lebensmittel ist, desto größer ist sein allergenes Potential. Durch Kochen oder andere Verarbeitungsprozesse verlieren viele Lebensmittel ihre allergene Wirkung. Ausnahmen sind Erdnüsse, Fisch und Sojaprodukte.
Auch exotische Früchte (Kiwi, Mango, Litchi, Maracuja) sowie Gewürze und Gewürzmischungen begünstigen die Entstehung von Allergien. Häufig unverträgliche Gewürze sind: Sellerie, Curry, schwarzer und grüner Pfeffer, scharfes Paprikapulver, Beifuss, Basilikum, Oregano, Petersilie.
Kreuzallergie
Mit zunehmenden Alter entwickeln Pollenallergiker oft auch eine Lebensmittelallergie. Das bezeichnet man als Kreuzreaktion.
So reagieren u.U.
- Birkenpollenallergiker auf: Apfel, Pfirsich, Nektarine, Kirsche, Birne, Haselnüsse, Karotte, Sellerie, Petersilie, Kümmel, Fenchel, Dill, Paprika, Weizen
- Beifußallergiker auf: Sellerie, Karotte, Paprika, Tomate, Gurke, Melone, Mango, Apfel, Kiwi, Anis, Petersilie, Kümmel, Curry, Kardamon, Ingwer, Knoblauch, Muskat, Pfeffer, Zimt
- Gräser- und Getreidepollenallergiker auf: Getreide, Hülsenfrüchte, Erdnuss, Kürbis, Tomaten
Was tun bei einer Lebensmittelallergie?
Voraussetzung für die Behandlung einer Lebensmittelallergie ist in jedem Fall die eindeutige Diagnosestellung durch einen Arzt. Das bedeutet häufig Detektivarbeit, ist aber unabdingbar für eine erfolgreiche Ernährungstherapie. Hast u die Vermutung, dass Du an einer Allergie leidest, dann lasse Dich von spezialisierten Ärzten und Ernährungsfachkräften beraten. Für die Diagnose sind drei Punkte entscheidend:
- Nachweis der Sensibilisierung
- Ausschluss anderer Möglichkeiten der Unverträglichkeit
- gesicherte Auslösung der Symptome durch das betreffende Lebensmittel
Eine seriöse Allergiediagnostik stützt sich auf vier Säulen:
- Am Anfang steht das ausführliche Gespräch zur Krankengeschichte, die sogenannte Anamnese. Hierbei wird besprochen, wann, wo und wie die Symptome erstmals und im weiteren Verlauf beobachtet wurden. Bewährt hat sich hierzu z. B. das Führen eines Ernährungstagebuches und das Aufzeichnen der allergischen Symptome über einen Zeitraum von mindestens einem Monat. Eine gute Vorlage für ein Allergietagebuch findest Du unter www.aid.de
- Hauttests oder Bluttests, bei welchen eine Sensibilisierung gegen einzelne Nahrungsmittel über spezielle Antikörper im Blut nachgewiesen werden. Diese Methode ist aber nur bedingt zuverlässig.
- Je nach Eindeutigkeit dieser Tests wird die klinische Diagnose mit einer Weglass- Diät und mit Provokationstests durchgeführt. Der Provokationstest gilt als aussagekräftiges Diagnosemittel.
Allergiediät – aber wie?
Eine allgemeine Allergiediät gibt es nicht. Jeder Patient muss hinsichtlich seiner speziellen Situation individuell beraten werden. Aber so vielfältig die verschiedenen Allergien auch sind, das Wichtigste ist grundsätzlich die Auslöser konsequent zu meiden. Das ist bei einer Lebensmittelallergie zwar leichter möglich als z. B. bei einer Pollenallergie, in der Praxis aber leider oft nicht einfach durchführbar. Betroffene Patienten müssen sich genauestens über Nahrungsmittelzusammensetzungen informieren, was z. B. bei Fertigprodukten schwierig ist, da die Inhaltstoffe oft nicht ausreichend deklariert sind.
Vielfach genügt es, die Lebensmittel, die für die Beschwerden verantwortlich sind, wegzulassen und eine Alternative zu suchen. Wenn man auf den Verzehr der allergieauslösenden Lebensmittel über einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren verzichtet, besteht durchaus die Chance diese Lebensmittel später wieder zu vertragen.
Rohe und unverarbeitete Lebensmittel bergen ein höheres Allergierisiko als Zubereitete. Erhitzen, zerkleinern, säuern – als das kann die allergene Wirkung abschwächen. So wirken Gemüse und Obst meist nur im rohen Zustand allergieauslösend, gekocht werden sie hingegen vertragen.
Tipps:
- Erkenne das Allergen und meide es konsequent. Bei Allergikern können bereits kleinste Mengen ausreichen, um eine Reaktion auszulösen.
Vorsicht geboten ist bei „versteckten Allergenen“ in verarbeiteten Lebensmitteln. So werden z. B. Hühner- oder Milcheiweiß häufig als Bindemittel oder Emulgator eingesetzt. Achte in jedem Fall auf die Zutatenliste, die Du auf jeder Lebensmittelverpackung findest. Du solltest Dich genauestens über das Vorkommen Deines Allergens informieren. Wenn Du nicht sicher bist, wende Dich am besten direkt an den Hersteller. Alle Lebensmittel, deren Zusammensetzung Du nicht kennst, besser meiden.
- Da Hersteller durchaus ihre Rezeptur verändern, vergewissere Dich jedes Mal beim Einkauf, ob die Zutaten noch die Gleichen sind. Frage bei unverpackter Ware den Bäcker, Metzger, Verkäufer nach den Inhaltstoffen.
- Bevorzuge frische Produkte, die Du gut verträgst und verzichte auf Fertiggerichte und vorgefertigte Produkte.
- Würze nur sparsam mit Gewürzen und Kräutern. Verwende getrocknete Gewürze oder koche die Kräuter beim Zubreiten mit. Verwende keine Gewürzmischungen.
- Verzichte auf alkoholische Getränke und auf Bohnenkaffee. Viele Lebensmittelallergiker vertragen keinen Alkohol, da dieser durchblutungsfördernd wirkt. Das hat zur Folge, dass die Aufnahme von Nahrungsbestandteilen im Magen- Darm-Trakt beschleunigt wird. Somit können alkoholische Getränke die Wirkung von Allergenen verstärken. Das gleiche gilt für Bohnenkaffee.
- Rauche nicht. Rauchen ist ein großer Risikofaktor für die Entwicklung von Allergien.
- Vermeide Haustiere.
Kuhmilch-Allergie
In Kuhmilch wirken Kasein und Molkeneiweiße besonders häufig allergen. Dabei reicht es nicht aus, auf Milchprodukte zu verzichten.
Kuhmilch kann auch enthalten sein in:
- Cremesuppen, Soßen, Eis, Pudding
- Feinkostsalaten, Mayonnaise, Senf, Ketchup
- Brot, Brötchen, Gebäck, Kuchen
- Wurstwaren
- Likören
- Kaffeeweißer
- Körperpflegemitteln.
Im Kindesalter ist die Kuhmilchallergie von großer praktischer Bedeutung. Als Milchersatznahrung können Produkte auf Eiweiß-Hydrolysat-Basis oder Spezialnahrung auf Sojabasis verwendet werden. Bei einer Kuhmilchallergie darf keine allergievorbeugende H.A.-(hypoallergene) Nahrung gegeben werden, da diese noch Eiweißbruchstücke, die allergieauslösend sein können, enthält.
Wer nicht hochgradig allergisch auf Kuhmilch reagiert, kann in Absprache mit dem Arzt austesten, ob Käse, Joghurt oder Quark vertragen werden. Molkenproteine verlieren nämlich durch die Verarbeitung ihre allergene Wirkung. Das gleiche gilt für Butter, Sahne, Dosenmilch, H-Milch oder abgekochte Trinkmilch.
Wer komplett auf Milch- und Milchprodukte verzichtet, hat Schwierigkeiten, seinen Kalziumbedarf zu decken. Daher sollten dann kalziumangereicherte Mineralwasser (> 150 mg Kalzium/Liter) und kalziumangereicherte Fruchtsäfte verwendet werden, ggf. muss auch auf Kalziumpräparate zurückgegriffen werden.
Hühnerei-Allergie
Hühnerei kann enthalten sein in:
- Aufläufen, Teigwaren, Klößen, Puffer
- Margarine, Mayonnaise
- Soßen, Suppen
- Speiseeis, Gebäck, Kuchen
- Pralinen, Likör
Hühnereizusatz erkennst Du im Zutatenverzeichnis anhand der Angaben: tierisches Eiweiß, Fremdprotein, Flüssigei, Trockeneiweiß, Lezithin.
Greife bei Nudeln auf Hartweizennudeln und Vollkornnudeln zurück. Nudeln dürfen nämlich als „eifrei“ bezeichnet werden, wenn sie einfach weniger Hühnereiweiß enthalten als der Gesetzgeber vorschreibt.
Es gibt Ei-Ersatzprodukte, die zum Kochen und Backen eine praktische Alternative sind.
Soja-Allergie
Die Sojabohne enthält unterschiedliche Eiweiße, die allergen wirken können. Soja wird bei der Herstellung vieler Lebensmittel eingesetzt, da es gute stabilisierende und emulgierende Eigenschaften hat und ist zu finden in:
- Süßwaren, Dessertprodukte
- Brot- und Backwaren
Fleisch- und Wurstwaren
- Kindernahrung und Babykost
- Diätprodukten
- Salatsoßen, Suppen
- Margarine
- Gewürzmischungen
Ein Sojazusatz steht auf der Lebensmittelverpackung. Bei loser Ware muss Du Dich an den Verkäufer wenden. Achte auch darauf, dass der Emulgator Lezithin (E 322) vorwiegend aus Soja besteht.
Fisch- und Schalentier-Allergie
Fischallergiker vertragen weder rohen noch gekochten Fisch, da die sehr aggressiven Fischallergene hitzestabil sind. Salzwasserfische wie Kabeljau, Schellfisch, Hering und Rotbarsch führen öfter zu allergischen Reaktionen als Süßwasserfische. Fischallergiker sollten auf jeden Fall auch auf Fischölkapseln verzichten. Kaufe Eier und Hühnerfleisch nur dort, wo sichergestellt ist, dass die Hühner nicht mit Fischmehl gefüttert wurden.
Schalentiere wie Hummer, Garnelen, Krebse oder Muscheln können sehr starke allergische Reaktionen auslösen, die insbesondere zu Hautausschlägen und Schwellungen im Bereich der Mundschleimhaut und des Rachens führen können. Die Reaktion kann sogar zum anaphylaktischen Schock führen. Wer betroffen ist, muss Schalentiere konsequent meiden.
Nuss-Allergie
Haselnüsse, Walnüsse, Paranüsse, Mandeln, Erdnüsse und Cashewnüsse gelten als starke Allergieauslöser.
Bei der Erdnussallergie reicht es bereits aus, die Erdnüsse zu berühren oder Erdnussallergene einzuatmen. Meide auf jeden Fall Erdnussflips, Erdnussbutter und Erdnussöl.
Kompliziert für Nussallergiker ist, dass Nussbeimischungen oft nicht im Zutatenverzeichnis zu finden sind. Nicht nur Nussschokoladen enthalten Nüsse sondern auch häufig auch Milchschokolade, diverse Süß- und Backwaren und sogar Fleischpasteten. Erkundige Dich beim Hersteller nach den genauen Zutaten.
Keine Allergieauslöser sind:
- Zucker: Verfechter alternativer Kostformen raten Allergikern häufig, auf Zucker zu verzichten. Gleichzeitig empfehlen sie aber Honig oder Dicksaft als Süßungsmittel, obwohl diese ebenfalls Zucker enthalten. Zucker kann aber aufgrund seiner chemischen Struktur gar keine Allergien auslösen.
- Mineralwasser, schwarzer Tee und Kaffee
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Hilfreiche Adressen:
- Deutscher Allergie- und Asthmabund e. V. (DAAB), Hindenburgstr. 110, 41061 Mönchengladbach, www.daab.de
- Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind e.V. (AAK), Nassaustr. 32, 35745 Herborn, www.aak.de
- Deutscher Neurodermitiker Bund e.V., Spaldinstr. 210, 20097 Hamburg, www.dnb-ev.de
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