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Gesundheit stärken in der Schule
Das Ziel der gesunden Schule ist es, durch Gesundheit aller am Schulleben Beteiligten die schulische Erziehungs- und Bildungsqualität zu steigern. Eine Stärkung der Gesundheit von SchülerInnen und LehrerInnen verspricht eine Stärkung der Bewältigung des schulischen Alltags. Das Thema „Gesundheit“ soll nicht mehr ein lästiges „Neben-Fach“, sondern Teil des schulischen Kerngeschäfts sein. Wir möchten mit dieser neuen Rubrik die Schulen beim Streben nach einer guten gesunden Schule unterstützen. Vor dem Hintergrund, dass Kinder und Jugendliche heute vielfältigen Belastungen und Risiken ausgesetzt sind, gewinnt dieser Ansatz zunehmend an Bedeutung. Allergien, Übergewicht, psychische, psychosomatische und soziale Auffälligkeiten nehmen zu. Ungesundes Ernährungs- und Bewegungsverhalten, steigender Tabakkonsum und andere Belastungsfaktoren im Kindes- und Jugendalter führen mittel- und langfristig zu vermeidbaren Erkrankungen im Erwachsenenalter. Die Förderung eines gesunden Bewegungs- und Ernährungsverhaltens, die Vermittlung des Wissens um den eigenen Körper, das Aufzeigen von eigenen Grenzen und Belastbarkeiten sind wichtige Bausteine in einer guten gesunden Schule.
Trinken im Unterricht
Den
ganzen Vormittag nichts oder nur wenig trinken – keine Ausnahme für fast
ein Viertel aller Schüler. Doch wer zu wenig Flüssigkeit aufnimmt, kann
sich schlechter konzentrieren. Viele Kinder und Jugendliche trinken nicht
genug, weil in den meisten Schulen das Trinken während des Unterrichts
verboten ist. Das Projekt „Trinken im Unterricht“ möchte erreichen, dass
Schüler auch während der Schulstunden Mineralwasser trinken dürfen. Das
Projektmaterial umfasst Erläuterungen, wie „Trinken im Unterricht“ in
der Praxis funktioniert, Informationen über richtiges Trinken sowie eine
Unterrichtseinheit für Lehrer, die „Trinken im Unterricht“ umsetzen möchten.
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